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EFA, Bericht Europäisches Seminar

„Auf dem Weg zur GAP nach 2020: Die Landwirtschaft von Morgen modern und gerecht gestalten“

Europäische Akademie Otzenhausen

17.11.-22.11.2019

Montag, den 18.11.2019

Nach einem leckeren Frühstück haben wir zusammen mit den französischen Schüler*innen eine Kennenlernrunde mit Spiel und Spaß gehabt. Im ersten Seminarteil haben wir uns mit der interkulturellen Kommunikation beschäftigt. Dabei haben wir Vorträge zu unterschiedlichen Themen ausgearbeitet, z.B. das Schulsystem in Deutschland und Frankreich.

Sonntag, den 17.11.2019

Auf der Zugfahrt nach Frankfurt haben wir uns mit Kartenspielen und Netflix die Zeit vertrieben. Nach einer kurzen Umstiegszeit am Bahnhof ging es mit der Regionalbahn weiter nach Türkismühle. Nachdem wir die Zimmer bezogen haben, gab es ein leckeres Wildgulasch. Nach einem kurzen Rundgang durch die Akademie haben wir den Abend ruhig ausklingen Am Abend haben wir uns mit den Klassen aus Bad Segeberg und Frankreich über die Regionen ausgetauscht und heimische Lebensmittel verköstigt.

 

Dienstag, den 19.11.2019

Am Dienstag haben wir einen Vortrag zur Nachhaltigkeit erhalten und anschließend das Thema auf die Landwirtschaft übertragen. Hierzu haben wir in binationalen Kleingruppen Vorträge bzgl. des Bodenschutzes erarbeitet. Am späten Nachmittag sind wir zu einem Weingut nach Perl an der Mosel gefahren. Dort haben wir uns die Weinstöcke sowie den Weinkeller angeschaut und anschließend einige leckere Weinsorten probiert.

 

Mittwoch, den 20.11.2019

In binationalen Kleingruppen haben wir uns in verschiedene Rollenprofile zum Thema Umweltschutz eingearbeitet. Nach einer simulierten EU-Kommissionssitzung haben wir mit Interessenvertretern*innen anderer Gruppen koaliert. Wir haben eine Strategie zum Thema Umweltschutz in der Landwirtschaft für die GAP 2020 erarbeitet. Anschließend hatten wir die Möglichkeit mit Alexander Welsch, Bauernverband Saarland, zu diskutieren.

 

Donnerstag, den 21.11.2019

An diesem kühlen Tag machten wir zuerst eine Fahrt nach Contwig, wo wir uns einen Betrieb anschauten, der eine solidarische Landwirtschaft betreibt. Anschließend passierten wir die französische Grenze und besichtigten einen Milchviehbetrieb in Petit-Tenquin. Der Betrieb arbeitet mit körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen zusammen und ist derzeit in der Umstellung zur ökologischen Landwirtschaft.

 

Freitag, den 22.11.2019

Wir bewerteten zuerst das Seminar und gaben Verbesserungsvorschläge weiter. Anschließend hörten wir einen Vortrag zum Thema „Kooperationsprojekte zwischen Landwirtschaft und Kommunen“. Nach dem letzten gemeinsamen Mittagessen machten wir uns auf den Heimweg.

 

Abschließend können wir sagen, dass die Durchführung des Seminares um intensive Diskussionen ergänzt werden sollte. Das Essen war vorzüglich und hat die Woche abgerundet! Die gemeinsamen Abende mit den Schüler*innen aller Nationen waren unterhaltsam und lustig.

Die Moral von der Geschicht‘

Zuhause bleiben lohnt sich nicht.

 

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